Nach 5 sieglosen Spielen....

.... ist der Russenpark zu Üngershausen dann wohl doch ein gutes Pflaster für eine doch schon ein wenig gebeutelte Wölfe-Elf.

Das Beste an dieser Geschichte ist aber, dass Thorsten Wolf das Wolfsduo wieder komplettierte und natürlich aber auch, dass man nach 5 Spieltagen wieder einen Sieg einfahren konnte. 

Ein paar Anzeigen gab es hier schon am vorangegangen Mittwoch, wo man in Geroldshausen, Gülchsheim zu Gast hatte. das Ergebnis 3:6 täuscht hier über den tatsächlichen Spielverlauf. Es war nach Meinung der Redaktion dann auch das beste Spiel in der Rückrunde, bis dato. Hier konnte man nämlich gegen einen alten Hasen und jedes Jahr aufs Neue Aufstiegsaspirant, gut mitspielen. Auch Moral bewies man, den man ergab sich nach einem 0.3 nicht dem Schicksal und biss zurück. Leider ist dann hier auch das Glück nicht auf der Seite des SVG. Den kaum hatte man den Anschluss zum 2:3 gemacht, schob die SpVgg aus Gülchsheim unbedrängt, aus 20 Metern zum 2:4 ein. So eine Einladung nehmen Spitzenmannschaften einfach an. Aber abschließend zum Gülchsheim Spiel führten zu viele individuelle Fehler und Erfahrung des Kreisklassedinos dazu, dass man zwar mitspielen konnte, aber der Sieg mit in den Gau fuhr. Auch ein 7:8 oder 9:8 wäre an diesem Tag kein Ergebnis gewesen was unmöglich schien. Nochmals 3 Tage zuvor spielte man bei der Spielgemeinschaft Seinsheim/Nenzenheim. Hierzu bleibt nur zu erwähnen, man hat zu Null gespielt und konnte nicht den nötigen Druck entfachen um gegen eine tief stehende Mannschaft 3fach zu Punkten. Endergebnis war 0:0. 

So ging es wie oben schon erwähnt am letzten Sonntag in den Russensportpark zu Üngershausen, wo man in der Hinrunde den FVO schlagen konnte. Hier fiel auf, dass der Einzigste der unter der Woche in Ü nichts geschafft hatte nicht Sebastian "Lobi" Lober war sondern der Rasenmäher-Roboter. Der schein lieber mit Alf Pils im Pils-Pub gewesen zu sein. Das Geläuf hinterte aber den SVG nicht schwungvoll zu beginnen, sich Chance um Chance zu erarbeiten. Folgerichtig konnte Sebastian Wolf schon nach 19 Minuten die Zeichen auf Sieg stellen. Einschieben wie gewohnt hieß hier die Devise. Leider verpasste man es zu erhöhen. Chancen waren auch vor der Halbzeit schon da. So kam es nach der Pause dazu, dass die SVH in der 53. Minute den Tiefschlaf nutzte und ausglich. Verdient war das nicht, aber Fußball ist Fußball.

Dem richtig gut aufgelegten Flo Boldt, der in der ersten Halbzeit untergetaucht war, sei es gedankt, dass man die Weichen gleich wieder auf Sieg stellen konnte. Ein Tor der Marke, ich lege mir den Ball hier hin zurecht, mmmhh liegt nicht richtig, dann lege ich mir in eben nochmal, wenn keiner angreift und hau das Ding danach einfach in den Winkel. Sehenswerter Treffer mit Hilfe der Hoheimer Abwehr. 2:1 zwei Minuten später. Nachdem in der Folgezeit viele leichte Fehler kreiert wurden und man auch irgendwie nicht mehr richtig auf dem Platz stand, kamen die Gäste nochmal in das Spiel zurück. Hier verhinderte Benny Stock den Ausgleich. In einem Gegenzug der Heimelf stellte dann aber wieder Flo Boldt die Zeichen auf Sieg. Man schrieb hier die 81. Spielminute wo er das 4.Tor in 2 Spielen erzielte und mit Sebastian Wolf in der Torschützenliste gleich zog. Ein Ball in die Tiefe war es, den der 10er über die Linie schob.

Fazit: Wenig Glanz, aber 3 Punkte.

Nun fährt man am Sonntag zum Mitaufsteiger und letztjährigen A-Klasse Meister, FV Ochsenfurt. Hier sollte man doch hoch motiviert sein, die Gutknecht-Elf in ihrem Wohnzimmer zu schlagen. Tut man dies, könnte man nochmal von Platz 3 träumen. 

Wenn man sich die Tabelle ansieht zeigt die Situation durchaus eine gewisse Brisanz. Der FVO muss wohl siegen wenn man den Anschluss auf den Relegationsplatz nicht aus den Auge verlieren will.

Macht euch mal Gedanken darüber ;-)

 

Eure Redaktion

 

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